Steuerterminkalender Juli 2019

Jahresbetrag, wenn dieser 15,-- EUR übersteigt und die hebeberechtigte Gemeinde im Einzelfall auf Antrag des Steuerschuldners die Entrichtung in einer Jahresrate zugelassen hat.

Seit dem 1.1.2013 müssen Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen authentifiziert - das heißt mit Hilfe eines Sicherheitszertifikats - übermittelt werden, damit die Identität des Datenübermittlers eindeutig feststellbar ist.

Dieses Zertifikat erhalten Unternehmen und Arbeitgeber im ELSTER-Online-Portal www.elsteronline.de/eportal unter der Rubrik Registrierung.

Steuerterminkalender Juli 2019
SteuerartTerminBemerkungen

 

Grundsteuer:

 

01.07.2019

 

 

Jahresbetrag, wenn dieser 15,-- EUR übersteigt und die hebeberechtigte Ge­meinde im Einzelfall auf Antrag des Steuerschuldners die Entrichtung in einer Jah­resrate zugelassen hat.

 

Umsatzsteuer:

(Mehrwertsteuer)

10.07.2019

Voranmeldung und Vorauszahlung für Umsätze im Monat Juni 2019, wenn die Um­satzsteuer für das vorangegangene Kalenderjahr mehr als 7.500,-- EUR betragen hat (Monatszahler).

Voranmeldung und Vorauszahlung für Umsätze im 2.Kalendervierteljahr 2019, wenn die Steuer für das vorangegangene Kalenderjahr nicht mehr als 7.500,-- EUR betragen hat (Vierteljahreszahler). Der Unternehmer kann anstelle des Kalender­vierteljahres den Kalendermonat als Voranmeldungszeitraum wählen, wenn sich für das vorangegangene Kalenderjahr ein Überschuß zu seinen Gunsten von mehr als 7.500,-- EUR ergibt. In diesem Fall hat der Unternehmer bis zum 10. Feburar des laufenden Kalenderjahres eine Voranmeldung für den ersten Kalen­dermonat abzugeben. Die Ausübung des Wahlrechts bindet den Unternehmer für dieses Kalenderjahr. Beträgt die Steuer für das vorangegangene Kalenderjahr nicht mehr als 1.000,-- EUR, kann das Finanzamt den Unternehmer von der Verpflichtung zur Abgabe der Voranmeldungen und Entrichtung der Vorauszahlungen entbinden.

 

Lohnsteuer, Kirchen­lohnsteuer und Solidari­tätszuschlag:

10.07.2019

Abführung der im Monat Juni 2019 einbehaltenen Lohnsteuer, Kirchenlohn­steuer und des Solidaritätszuschlags, wenn die abzuführende Lohnsteuer für das vorange­gangene Kalenderjahr mehr als 5.000,-- EUR betragen hat, bzw. der im 2. Kalendervierteljahr 2019 einbehaltenen Lohnsteuer, Kirchenlohnsteuer und des Solidaritätszuschlags, wenn die abzuführende Lohnsteuer im vorangegangenen Kalenderjahr mehr als 1080,-- EUR, aber nicht mehr als 5.000,-- EUR betragen hat. Zum gleichen Termin ist die Lohnsteueranmeldung abzugeben, in der auch die ein­behaltene Kirchenlohnsteuer sowie der einzubehaltene Solidaritätszuschlag geson­dert aufzuführen ist.

Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag:

10.07.2019

Anmeldung und Entrichtung der im Monat Juni 2019 entstandenen Steuer.

Lotteriesteuer: 

Die Lotteriesteuer ist vor Beginn des Losabsatzes zu entrichten.

Hinweis:

Die Gewerbesteuer und die Grundsteuer sind an die zuständige Verbandsgemeinde-, Gemeinde- oder Stadtkasse, die übrigen Steuern an die Finanzkasse zu zahlen.

Die Fälligkeit der Steuerzahlungen ist durch Gesetz bestimmt. Falls eine Steuer nicht bis zum Ablauf des Fälligkeitstages entrichtet wird, ist für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Säumniszuschlag in Höhe von 1 % des rückständigen Betrages zu entrichten. Ein Säumniszuschlag wird jedoch nicht erhoben, wenn die zu entrichtende Steuer innerhalb der sog. Zahlungsschonfrist von 3 Tagen beim Finanzamt eingeht. Die Zahlungsschonfrist gilt nicht bei Zahlung durch Übersendung eines Schecks.

Durch eine Änderung im Jahressteuergesetz 2007 gelten Schecks ab dem 1. Januar 2007 erst drei Tage nach deren Eingang bei der zuständigen Finanzkasse als entrichtet. Scheckzahler müssen ihre Schecks künftig früher einreichen. Liegt der fiktive Zahlungszeitpunkt nach dem Fälligkeitstag, so fallen sofort Säumniszuschläge an.

Bei Überweisung oder Einzahlung auf ein Konto des Finanzamts (Finanzkasse) gilt die Zahlung an dem Tag als wirksam geleistet, an dem der Betrag dem Konto des Finanzamts (Finanzkasse) gutgeschrieben wird.

Bei erteilter Einzugsermächtigung an das Finanzamt ist die Zahlungsschonfrist ohne Bedeutung, da bei Vorlage einer Einzugsermächtigung die Steuerschuld als am Fälligkeitstag entrichtet gilt. Die Teilnahme an diesem Verfahren wird empfohlen.

Arbeitgeber und Unternehmer sind dazu verpflichtet, Lohnsteuer-Anmeldungen bzw. Umsatzsteuer-Voranmeldungen nur auf elektronischem Weg authentifiziert über das Internet an das Finanzamt zu senden.

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